Aktuelles

Sa./So.  09.-10.11.2019 Wochenendseminar
„Emotionale Bildgestaltung“ war der Titel unseres Workshops der am Wochenende vom 9. und 10. November mit acht Mitgliedern unseres Clubs und drei Externen durchgeführt wurde. Dem Schauspieler, Tänzer, Fotografen und Filmer Patrick Finger, den wir Paddy nennen durften, ist es gelungen, uns mit seinem Konzept zu faszinieren. Nach ein Paar allgemeinen Informationen über Bildgrößen und einem Kurzfilmbeispiel in dem Paddy selber in mehreren Rollen auftritt ging es ans praktische Arbeiten. Wir haben einen kurzen Ausschnitt aus dem Drehbuch eines Kinofilms bekommen, in dem eine markante Szene als Dialog von drei Freunden dargestellt ist.
Wir sollten daraus ein Storyboard machen und dieses dann im sogenannten Kameraschnitt filmisch umsetzen. In zwei Arbeitsgruppen wurde heftig diskutiert, und alle waren erkennbar mit Feuereifer bei der Sache. Der methodische Aha-Effekt, den Paddy eingeplant hatte, war als Auflösung der Aufgabe ein Vergleich unserer Filmchen mit derselben Szene im „echten“ Kinofilm. Er war das Erkennen des „Subtextes“, der die Emotion auslöst und in der Bildgestaltung verwirklicht ist. Am zweiten Tag war die Aufgabe insofern schwieriger, als eine längere Drehbuchanweisung den Konflikt in der Freundesgruppe schildert, der ohne Dialog dargestellt werden sollte. Und wieder gab es eine äußerst intensive Auseinandersetzung mit dieser Aufgabe. Paddy ist es mit seinem methodischen Konzept, aber vor allem mit seinem offenen, freundschaftlichen Auftreten uns gegenüber gelungen, das Wochenende zu einem erfreulichen Erlebnis zu machen.

Do. 07.11.2019
Schon wieder war ein runder Achtziger zu feiern, und nachdem in humorvoller Darbietung des Lebenslaufs des Jubilars die übliche Gratulation gesungen war, haben wir noch zwei Filme angeschaut.
Hans Stenech und Harald Zuckriegl hatten zum Teil vom Olympiaturm aus das Straßenfest des Olympiadorfes aufgenommen. Der Überblick von oben auf die zum Weltkulturerbe gehörenden Anlagen und zeltartig überdeckten Stadien ist recht beeindruckend.
Das grandiose Feuerwerk bekam besonderen Reiz dadurch, dass schnell Rauchschwaden entstanden und die Leuchtkugeln daraus farbige Nebelwände zauberten.
Bernd Burger hatte eine Schiffsreise an der kroatischen Adria gemacht.
Landschaftsaufnahmen, Stadtansichten, die Gäste und ihr Treiben an Bord, die Handgriffe der Matrosen und nicht zuletzt das immer sonnige Wetter haben einen lebendigen Film entstehen lassen.

Do. 10.10.2019
Ausnahmsweise war für diesen Filmabend nur ein sehr langes Video vorgesehen: Dagmar Neumann hatte es über das Dorf gedreht in dem sie lebt. Sie hatte einen alten Bauern erzählen lassen, wie sich das Dorfleben verändert hat und das mit Hilfe eines Fotobuches, welches eine Dorfbewohnerin erstellt hatte. Daran anschließend hat sie Aufnahmen von einer Reihe von aktuellen Veranstaltungen gefilmt, wie das Aufstellen des Maibaums und das Schützenfest. Es war ihr gelungen, die etwa 80 Minuten mit dem prallen Leben der 400 Bewohner des Dorfes zu füllen. Filmtechnisch machten die Aufnahmen besonders lebendig, dass sie mit ihrer Kamera immer sehr nahe am Geschehen war. In der anschließenden Besprechung des Films wurde ihr viel Lob ausgesprochen.

Do. 12.09.2019
Der erste Clubabend der neuen Saison war den eigenen Videos der Mitglieder vorbehalten.
Peter Gabanyi hatte einen Tag, sehr früh, von vor Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang auf dem größten indischen Kamelmarkt verbracht. Die Ausbeute waren gut komponierte Bilder, die mit sicherem Blick für gesteigerte Farbigkeit und Nahaufnahmen interessanter Gesichter, den Tagesablauf zeigten.
Dagmar Neumann hatte eine Wanderung im Gebirge nur mit dem Handy aufgenommen, dabei gezeigt, was die neue Technik ermöglicht und mit Nah-Fernaufnahmen Bildräumlichkeit erzeugt.
Bernd Burger war mit Sohn und vier Enkeln im Museum Bayerwald Xperium gewesen und hatte dort die begeisterten Reaktionen der Kinder auf die Mitmach-Versuche gefilmt. Ihr unbefangenes Verhalten führte zu einem sehr lebendigen Video.
Ähnlich hatte Günter Pruner das Mitwirken seiner Enkelin bei der Aufführung eines Kinderzirkus aufgenommen. Die farbige Kostümierung der „Artisten“, ihre Kunststücke und ihre naive Ernsthaftigkeit ermöglichten einen schönen Erinnerungsfilm.
Rudolf Egensperger hatte anlässlich einer Flusskreuzfahrt im nordfranzösischen Honfleur einige Sehenswürdigkeiten gefilmt. Es war es ihm dabei wichtig gewesen, die meisten Aufnahmen als gimbalunterstützte Bewegtkamera-Szenen zu gestalten.

Do. 18.07.2019
Der Clubabend hatte das Schneiden auf Musikton zum Thema. Wilfried Probst zeigte auf einer Powerpointprojektion einige Stichworte zu den Problemen die bei der Vertonung unserer Filme eine Rolle spielen.
Dann ging es zur praktischen Übung. Harald Zuckriegl hatte eine breite Auswahl von Filmbildern von einem Besuch in Stockholm mitgebracht sowie ein schwungvolles Musikstück auf dessen Rhythmus geschnitten werden sollte. Das Edius-Schnittsystem mit dem gearbeitet wurde, macht für Kenner des Systems dazu keine technischen Probleme. Der erste Versuch, die Musik genau nach Takt aufzuteilen und die Bildszenen den Taktlängen entsprechend einzusetzen, erwies sich bald als wenig geeignet.
Erfolgreich war dann die Idee, deutliche Akzente der Musik als Marken für den Bildschnitt zu nutzen.

Do. 11.07.2019
Die Hauptversammlung dieses Jahres war geprägt von der Wahl eines neuen Vorstandes. Zuerst aber berichtete Wilfried Probst wie üblich über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Hervorzuheben waren das Wochenendseminar mit Markus Bräutigam über den Filmschnitt, der öffentliche Filmabend in der Blackbox der Germeringer Stadthalle, das Wettbewerbsfestival für Südbayern, das unser Club ebenfalls in der Blackbox durchführte und der Clubausflug in den Bayerischen Wald. Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die eine vorbildliche Kassenführung lobten wurde der alte Vorstand entlastet. Ohne Diskussion wurden die Mitglieder des neuen Vorstandes jeweils einstimmig gewählt: Günter Pruner als erster Vorsitzender, Wilfried Probst als zweiter Vorsitzender, Carola Schmidle als Kassenführerin und Rudolf Egensperger als Schriftführer. Dazu kamen Bernd Burger und Jonny Freifeld als Beiräte.
Günter Pruner dankte dem alten Vorstand für die engagierte Arbeit und sagte einige Sätze über die Zielrichtung der von ihm geplanten Clubführung.
Der Abend endete mit der erkennbaren Zufriedenheit aller Beteiligten.

Do. 27.06.2019
Wieder ein Filmabend, dessen Zuschauerzahl aber diesmal durch Hitze und Ferienzeit etwas reduziert war.
Hans Stenech hatte ein paar Tage im Bayrischen Wald verbracht und dabei Örtlichkeiten für lohnende Filmaufnahmen erkundet. Sein längeres Video gab einen guten Überblick auf das reichhaltige Angebot, das, um den Tourismus zu fördern, dort entstanden ist. Er hatte damit auch für den Clubausflug Anregungen gesammelt, der vor drei Wochen dann zu einigen dieser Attraktionen führte, natürlich um dabei vielfältiges Bildmaterial für einen Gemeinschaftsfilm zu sammeln. Fritz Sutor zeigte dann auch als Erster die Aufnahmen, die sein Beitrag zu diesem Projekt sind.
Bernd Burger hatte einen Camping- und Paddelurlaub in Slowenien verbracht, viel gefilmt und dabei erwiesen, wie Großaufnahmen viel Lebendigkeit in das Video bringen können. Rudolf Egensperger hatte einen Rundgang durch die nordfranzösische Stadt Rouen gemacht und dann filmisch über drei besondere Sehenswürdigkeiten berichtet.

Do. 06.06.2019
Die Zeit reichte gerade, um beim Filmabend drei Videos anzuschauen und sehr ausführlich zu besprechen.
Rudolf Egensperger zeigte als Ausschnitt einer Flusskreuzfahrt die Besichtigung des Kulturzentrums im mittelalterlichen Schloss Vascoeuil.
Dabei zeigte sich das technische Problem, dass durch die großflächige Projektion bei Schwenks unschönes Ruckeln und Bewegungsunschärfe zu sehen war.
Diskutiert wurde vor allem der Einfluss des verwendeten Codecs und der Wechsel der Bildrate von 50 Bildern pro Sekunde progressiv bei der Aufnahme zu interlaced in der Bluray.
Dagmar Neumann ist dabei, einen Film über ihren Wohnort zu drehen und hat uns um die Beurteilung eines Ausschnitts gebeten, in welchem sie das Gespräch mit einem alten Bauern und der Verfasserin eines Buches über das Dorf als Interview aufgezeichnet hatte. Vor allem über die Bildausschnitte und die Zwischenschnitte wurde dabei diskutiert.
Harald Zuckriegl zeigte den Bericht einer Wohnwagenreise nach Stockholm sowie über die Bootsfahrten auf den Gewässern der Stadt. Gesprochen wurde über die Gleichförmigkeit der Weitwinkelaufnahmen und über die Möglichkeit nach dem Takt der Musik zu schneiden.

Do. 23.05.2019
Nach dem etwas turbulenten letzten Treffen des Arbeitskreises für Dramaturgie wurde diesmal in etwas anderer Besetzung schnell eine Einigung erzielt. Es ging um die Entscheidung, welches von drei ähnlichen Konzepten für den geplanten Gemeinschaftsfilm weiterverfolgt werden solle.
Nachdem die Plotpoints festgelegt waren, versprach Bernd Burger, von dem auch die erste Idee der Geschichte stammte, ein neues Treatment zu schreiben. Danach konnte schon begonnen werden, eine Liste für Locations, Requisiten und die Aufgabenverteilung im Filmteam zusammenzustellen. Es stellte sich heraus, dass zusätzliche Treffen neben den geplanten Dramaturgieabenden für das weitere Vorgehen nötig sein werden.

Sa./So. 11./12.05.2019
Ausflug mit dem MFVC in den Bayerischen Wald
Ein lohnendes Ausflugsziel ist der Bayerische Wald allweil. So auch für den MFVC mit Unterkunft in Neuschönau. Unser Schlechtwetter-Programm führte uns als Erstes zum Xperium in St. Englmar: „experimentieren und erleben in der Welt der Wahrnehmung“, den Naturgesetzen auf der Spur. Hier stand nicht das „Betrachten“ im Vordergrund, sondern das Mitmachen.
Der zweite Programmpunkt, die „Gläserne Scheune“ in Rauhbühl bei Viechtach stellte etwas wirklich atemberaubendes und außergewöhnliches dar. Die
Fam. Schmid verwandelte seit 1980 die Scheune in ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. So entstanden mit der Zeit regelrechte Traumwelten aus Glasmalereien und- Zeichnungen.
Das Glasmuseum in Frauenau nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte des Glases. Die Ausstellung faszinierte mit einer umfassenden Sammlung einzigartiger Exponate, angefangen von den Gläsern der frühen Hochkulturen bis hin zu den Glas-Kunstwerken der Moderne.
Den Höhepunkt allerdings bildete das Wahrzeichen des Bayerischen Waldes:
Baumwipfelpfad in Neuschönau. Der 1300 m lange Steg endet auf der Plattform des beeindruckenden „Baumturms“ in einer Höhe von 44 Metern und verspricht einen fantastischen Ausblick auf die gepflegte Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes.
Auch die Gemütlichkeit und das leibliche Wohl kamen an diesen beiden Tagen nicht zu kurz und so war es ein Erlebnisausflug für Alle.

Do. 09.05.2019
Der Clubabend hatte als Thema eine Diskussion über eventuell unterschiedliche Vorgehensweisen beim Filmschnitt. Dabei konnte jeder seine Methode als Anregung für alle Anderen zur Sprache bringen. Es zeigte sich dass die Meisten das „Jäger und Sammler“-Verfahren anwenden, das heißt, dass sie zuerst mehr oder weniger vorgeplant Bildersequenzen aufnehmen, diese in einem Storyboard zusammenordnen, dann eine große Anzahl aussortieren und nachdem die Bildfolge als gut befunden ist, die Vertonung beginnen. Viel wurde dazu über den Kommentar gesprochen, den manche möglichst kurz halten, andere als Erstes einfügen, und den sie meist nach einem schriftlichen Entwurf ablesen. Unterschiedliches Gewicht wird offenbar auf den O-Ton und die Musik gelegt. Interessant ist, dass die unterschiedlichen Vorgehensweisen sich erkennbar in den fertigen Filmen erkennbar machen.

D0. 11.04.2019
Wieder einmal stand ein Filmabend auf dem Programm.
Dagmar Neumann hatte in einem stimmungsvollen Video Eindrücke auf Sizilien gesammelt. Es war ihr gelungen, das pralle und in jeder Hinsicht bunte Leben der Insel darzustellen, und das, zu unser aller Verwunderung, „nur“ mit ihrem Handy.
Jonny Freifeld hatte seine Drohne in Südtirol vor allem über den Ruinen von Burgen kreisen lassen. Die bewundernswert brillanten, ruhigen Flugszenen hat Axel Ertel geschnitten, vertont und uns vorgeführt.
Bernd Burger zeigte zwei Kurzfilme von Faschingsumzügen im Schwäbischen, bei denen er mit der Kamera erfreulich nah an die hinter Masken verborgenen und mit Schellen behängten Narren herankam.
Rudolf Egensperger war auf einer Seine-Flusskreuzfahrt gewesen und brachte die Bilder eines Stadtspazierganges in Vernon und eines Besuchs im berühmten Gartens des impressionistischen Malers Claude Monet in Giverny mit. Weiter zeigte er Probeaufnahmen die er mit der sensationell winzigen Gimbalkamera DJI Osmo Pocket gemacht und dabei versucht hatte, deren Stärken und Schwächen herauszustellen. Danach führte er noch die Aufnahme eines Klavierkonzerts vor, das einer seiner Enkel in der Hofkapelle der Münchner Residenz gespielt hatte.

Do. 04.04.2019
„Was nehme ich mit in den Urlaub“ war das Thema dieses Clubabends und natürlich war die Ausrüstung fürs Filmen gemeint. Die Meisten von uns hatten ihr aktuelles Equipment dabei und berichteten über die jeweiligen Vorteile und auch eventuelle Nachteile. Als Trend zeichnete sich dabei das Bedürfnis ab, die immer kleiner werdenden Kameras und Stative, die dabei auch immer noch leistungsfähiger werden zu nutzen, um weniger durch Gewicht belastet, und für den schnellen unkomplizierten Einsatz bereit zu sei. Der Clou in dieser Hinsicht ist der seit einem Vierteljahr erwerbbare Gimbal DJI Osmo Pocket, der ganze 13 Zentimeter lang und 116 Gramm schwer ist.
Carola hatte während dieser Vorstellungen mitgeschrieben und eine Bestandsaufnahme gemacht, die Wilfried dann noch mit einigen, für ihn erwähnenswerten Ergänzungen vervollständigte, so dass eine füllige Merkliste zustande kam.

Do. 14.03.2019
Weil einige Mitglieder des Dramaturgie-Arbeitskreises verhindert waren, kamen nur sieben „Dramaturgen“ zum Clubabend und gestalteten ihn durchaus dramatisch.
Bernd Burger hatte beim letzten Treffen ein fertiges Storyboard vorgelegt und angenommen, Aufgaben für den Dreh des Videos verteilen zu können.
Es kamen jedoch sofort Zweifel auf, ob das Konzept dramatisch genug sei, und so begann eine hitzige Grundsatzdiskussion. Es ging darum, den Beginn der Gruselgeschichte gruseliger zu machen, dann aber erschien es fraglich, ob der Plot Point, der einen Gag realisieren sollte überhaupt logisch genug sei um zu funktionieren. Bernd brachte eine erste Version seiner Geschichte zur Sprache und so waren am Ende drei Versionen im Spiel.
Es hat sich gezeigt, dass in einem Kreis, in dem sieben Köche am Werkeln sind, man wohl länger auf einen fertigen Brei warten muss, und es hat sich erklärt, warum Profi-Filmteams so streng hierarchisch organisiert sind.

Do. 28.02.2019
Weil dem letzten Casablanca-Stammtisch ein Vertreter der Edius-Cutter einen Besuch abgestattet hatte, war nun ein Gegenbesuch an der Zeit.
Dabei drängt sich ein Vergleich der beiden Systeme auf, der sehr viel mit der Geschichte der digitalen Filmbearbeitung zu tun hat.
Da die ersten Programme, die alle auf Windowscomputern gelaufen sind wenig stabil waren, hatte das Standalonegerät Casablanca einen großen Käuferkreis, weil es stabil war, und auch recht intuitiv zu bedienen.
Inzwischen hat sich vieles geändert. Die auf Windows aufbauenden Programme laufen stabil und haben sich, was die sogenannte „Mächtigkeit“ angeht, zu Alleskönnern entwickelt. Auch das Casablanca hat sich stark perfektioniert, läuft in den zuletzt eingeführten Geräten auch auf Windows, ist dabei sehr komplex geworden, hat jedoch manches von der leichten Bedienbarkeit verloren.
Der Unterschied besteht aber immer noch darin, dass Edius noch windowsgemäß mit einer Vielzahl von Begriffen, Verzweigungen, Listen, Icon Schaltern, auch wenig Bild arbeitet, und dabei ein schwer überschaubares Menü zeigt, während Casablanca immer vom Bild ausgeht, dabei ein wesentlich überschaubareres Menü hat und die Schalter leichter einprägsam gestaltet.
So hatten die Probleme, welche die Edius-Crew an diesem Stammtisch-Abend zwar mühsam, aber durchaus lösen konnte, zuerst immer mit dem Verstehen des Windows-Hintergrundes zu tun.
Tröstlich ist, dass zwei ziemlich unterschiedliche Denksysteme aber Filme herzustellen erlauben, denen man ihre „Schnittsystementstehung“ nicht anmerkt.

Do. 21.02.2019
Sechs Casablanca-Nutzer und zwei „Spione“ aus der Edius-Fraktion erlebten einen Abend, an dem intensiv in den versteckten Tiefen des Systems geschürft wurde. Fritz Sutor hatte uns das Problem mitgebracht, wie die häufig verwendete Musik dauerhaft, und damit jederzeit abrufbar, im System gespeichert werden kann. Sowohl das „Aufbewahren“ im Media-Pool, als auch in einem eigenen Projekt wurden diskutiert. Daneben wurden die, in den letzten Updates neu in der Nachvertonen-Abteilung hinzugekommenen Funktions-Buttons ausprobiert, vor allem das Umkopieren des Inhalts der O-Tonspur in eine andere Spur. Noch einmal wurde im Zusatzprogramm Quick-Foto erklärt, wie in eine Videoszene hineigezoomt werden kann, die in UHD-Auflösung gefilmt wurde und damit für ein Full-HD-Projekt eine Pixelreserve hat.

Do. 14.02.2019
Nach einer längeren Pause hat sich der Arbeitskreis Dramaturgie wieder einmal getroffen. Als erstes wurde beschlossen, das bisher bearbeitete Projekt, das bis zu einem durchstrukturierten Treatment gediehen war aufzugeben. Gründe sind personelle Veränderungen in der Gruppe und die Schwierigkeit, genügend viele geeignete Schauspieler zu finden. Immerhin haben wir bei der Entwicklung des Projektes eine Menge über Dramaturgie nachgedacht und damit auch gelernt. Stattdessen wurde ein anderes Projekt aufgegriffen, welches in einer anderen personellen Gruppierung schon bis zum Storyboard ausgearbeitet ist und nur zwei Schauspieler benötigt.
Dagmar Neumann beschäftigt sich derzeit mit einem Video über ihr Heimatdorf. Sie berichtete über Begegnungen mit Dorfbewohnern, vor allem einer Autorin, die ein Buch über das Leben im Dorf geschrieben hat. Nachdem sie schon Interviews geführt und weitere Aufnahmen gemacht hat, bat sie um ein Brainstorming, das ihr für die Weiterarbeit Anregungen geben sollte. Das Gespräch war lebendig und brachte vielfältige Aspekte zur Sprache.

Do. 07.02.2019
Der Filmabend hat uns gleich zu Beginn auf ein Problem gestoßen, welches in Zukunft öfter zu lösen sein wird: die vielen verschiedenen Trägermedien unserer Filme (DVD, Blu Ray, Festplatten, Speicherkarten, Sticks), aber vor allem die unterschiedlichen Komprimierungscodes, in welchen die Filme ausgegeben werden, können nicht mehr selbstverständlich von allen unseren Wiedergabeapparaten gelesen werde.
So war gleich der erste, zum Vorführen bestimmte Film nicht auf die Projektionsleinwand zu bekommen. Beim zweiten Film war zuerst zwar das Bild zu sehen, aber der Ton nicht zu hören.
Es gelang aber doch, vier Filme anzuschauen. Hans Stenech hatte über den Ton eines Konzerts, den er auf einer Nordlandreise aufgenommen hatte, die passenden Bilder geblendet. Axel Ertel zeigte technisch sehr saubere UHD-Aufnahmen von einem Besuch im Botanischen Garten in Augsburg. Ein zweiter Film von ihm ist sechs Jahre alt, witzig geschnitten und hat Erinnerungen an einen Clubausflug geweckt. Rudolf Egensperger konnte nur resigniert einen „Regentag in Kopenhagen“ vorführen.

Filmfestival
Sa. 02.02.2019

Zu einem sehr erfreulichen, lockeren und geradezu familiären Erlebnis ist das diesjährige „Landesfilmfestival Südbayern“ geworden, das unser Club am Samstag, 2. Februar 2019 ausgerichtet hat. Einerseits ist bedauerlicher Weise die Anzahl der eingereichten Filme auf 18 zurückgegangen, andererseits sind daraus Vorteile entstanden. So konnten alle Filme an nur einem Tag gezeigt und bewertet werden. Auch der Umzug vom Cineplex in den alten Kinosaal in der Stadthalle, die sogenannte Black Box, hat straffend gewirkt und eine recht kameradschaftliche Stimmung entstehen lassen. Unser Vorsitzender Wilfried Probst mit seinen vielen Helfern aus unserem Club, vor allen Carola Schmidle, haben durch umfassende Vorbereitung für den perfekten Verlauf gesorgt. Günter Pruner hat mit Witz und Lockerheit als Moderator von Film zu Film geführt und damit erkennbar zur guten Atmosphäre beigetragen.
Die 18 Filme waren ein relativ kleiner aber feiner Beleg dafür, auf welch hohem Niveau in unserem Amateurkreis gefilmt wird. So wurde zwar nur ein erster Preis vergeben, aber zehn zweite. Die Themen waren weit gesteckt. Ein Making of ließ uns einer Filmcrew beim Drehen eines Musikfilms über die Schulter schauen. In drei Naturfilmen kamen Insekten genauso vor wie Gänse, Antilopen und Warane. Die vier Reisefilme führten uns vom Himalaja und Indien bis in den tiefen Schnee im Norden Finnlands. In den vier Animationen wurde ein Waschbär zum Helden, brachte uns ein Witz zum Lachen und wurde Politisches kritisiert. Dazu kamen noch sechs Dokumentationen in denen es unter anderem um Vergänglichkeit ging, ein Fußballtraining für Migrantenkinder, das Leben von Schäfern und die Reaktivierung des größten Fünfmast-Segelschiffs der Welt.
Den ersten Preis bekam Georg Merz mit dem Film: „Wachrütteln, Hinsehen, Handeln“. Er berichtet von der Einweihung eines Denkmals, das an die Ermordung zweier Mädchen aus dem lokalen Umfeld erinnern und aufrufen soll zur Vermeidung von Gewalt gegen Kinder. Der Film „Wie sich Stille anhört“ von Erich Hirsch bekam sowohl den Sonderpreis, von Rode eine Funkstrecke,  als auch den ersten Platz in der Publikumswertung. Er nimmt den Zuschauer mit zu einer Fotopirsch in der Steppe Namibias. Als Publikumspreis gab es einen DVD-Lernkurs frei nach Wahl von der Firma DVD-Lernkurs.
Das ansehnliche Programmheft und die schönen Urkunden wurden von mehreren Anwesenden gelobt, vor allem das hochwertige Papier ist positiv aufgefallen. Dies war auch nur möglich, da CEWE Fotobuch den Druck für unser Filmfestival übernommen hat.

Do. 17.01.2019
Das erste Treffen der Casa-Anwender ist leider zu so einer Art Reinfall geworden. Zuerst sind fast alle zu spät gekommen, weil ein Stau rund um Germering die Straßen verstopf hatte. Dann war die Zusatzsoftware „PIP Studio 3“ deren Anwendung wir genauer anschauen wollten nicht mehr auf dem Rechner. Als wir sie neu aus dem Internet laden wollten, waren wir plötzlich nicht mehr im Netz. Als wir nach einigen Mühen wieder drin waren funktionierte die Maus nur hakelig und die Tastatur gar nicht. Als wir eine 12-Sekunden Szene neu kreieren wollten sagte der Rechner, dass die Festplatte voll sei und er uns diese Szene nicht mehr gönnen wolle.
Wir aber haben dem bösen Schicksal getrotzt, und uns mehr schlecht als recht doch noch durch das ziemlich komplizierte Programm gekämpft.

Do. 20.12.2018
Zur letzten Clubveranstaltung im Jahr konnten sich immerhin fünf „Casablancaschnittprogrammanwender“ dem Weihnachtsstress entziehen und zum Stammtisch kommen.
Zuerst haben wir über das Verschwinden von geschriebenen Texten aus der berechneten Szene bei der Wahl ungünstiger Tafelgrößen gesprochen und dann die Zusatzsoftware „Aspector“ in allen Varianten durchprobiert. Mit ihr kann man Szenen, die nicht das heute übliche TV-Bildformat von 16:9 aufweisen uns deshalb schwarze Ränder haben so verändern, dass diese Ränder durch Farben, Muster oder Bildteile ersetzt werden.

Do. 29.11.2018
Zum diesjährigen Club-Wettbewerb, der am 29. November ausgetragen worden ist, waren 14 Videos von 9 Autoren eingereicht worden. Die Themen waren weit gesteckt und gingen von Making-ofs, Dokus, Interviews, Musikvideos, Motivationsreden bis zu einem Hochzeitsfilm und zeigen die Vielseitigkeit unserer Mitglieder. Jeder der Anwesenden konnte für jeden Film via Smilies bis zu fünf Punkte vergeben. Den ersten Platz mit 79 Punkten belegten gemeinsam Axel Ertel mit einer Demo über Glasbläser und Jürgen Seinert mit einem Making-of zu einem Musikvideo. Auch den zweiten Platz belegten mit 75 Punkten zwei Filme: Jonny Freifeld mit einem Making-of zu den Drehorten der Filmserie „Sturm der Liebe“ sowie nochmals Jürgen Seinert mit einem Musikvideo. Der dritte Platz ging nochmals an Axel Ertel, der seine Drohne im Kloster St. Ottilien eingesetzt hatte.

Do. 15.11.2018
Nachdem der runde Geburtstag eines unsere Mitglieder, der zu einem kleinen Umtrunk eingeladen hatte, gebührend gefeiert war, ging es an diesem Abend um nur einen längeren Film über eine Reise nach Südchina, den Dr. Manfred Herrmann mitgebracht hatte. Mit vielen Einstellungen konnte er ein lebendiges Bild des Landes vermitteln, das zeigte, wie andersartig im Vergleich zu unserem Westeuropa das Leben auch sein kann.
Filmisch besonders herausgehoben waren dabei die vielen folkloristischen Vorführungen, die durch ihre starke Farbigkeit besonders beeindruckten.

Do. 08.11.2018
Zur öffentlichen Vorführung unserer Filme in der Blackbox der Stadthalle Germering waren diesmal leider weniger Zuschauer gekommen als in den Jahren zuvor, aber immerhin beehrten uns Mitglieder befreundeter Clubs.
Das Programm war zweigeteilt: vor der Pause wurde ein älterer Film über Germering gezeigt, der nostalgische Erinnerungen brachte sowie einige Dokumentationen verschiedener Inhalte neueren Datums. Nach der Pause ging es um einige der letzten Trailer für die Stadt Germering die unser Club gedreht hatte. Der aufwendigste und anspruchsvollste war der von 2018, der erst vor kurzem mit Erfolg fertiggestellt worden war. Das Making of davon, das den eigentlichen Trailer an Länge weit übertraf wurde zum Höhepunkt des Abends.

Sa./So. 27./28.10.2018  Wochenendseminar
Zum zweitägigen Schnittseminar hatte unsere Clubleitung den namhaften und mit einer Reihe von Preisen ausgezeichneten Regisseur und Filmhochschuldozenten Markus Bräutigam gewonnen.
Mit seinem freundlichen und zugewandten Auftreten und seiner Kompetenz hatte er sofort unsere Sympathie auf seiner Seite. Mit Gruppenarbeit und lebendiger Diskussion kamen am ersten Tag ein Menge von Anregungen und (nicht unumstößlichen) Regeln für die Planung und das Aufnehmen von Videos zur Sprache.
Am zweiten Tag wurden mit vielen Filmbeispielen die wichtigsten Schnitt-Techniken wie z.B. Matchcut, Splittscreen, Jumpcut und Montage besprochen. Einen besonderen Raum nahm, mit Kameraversuchen, die Erarbeitung des Problems des Achsensprungs ein. Mit dem Kopf voller Anregungen liegt es nun an uns, mit dem für den Profi üblichen Handwerkszeug unsere Amateurfilme zu bereichern.

Do. 18.10.2018
Beim Casablanca-Stammtisch wurden zuerst allgemeine Filmthemen, angelehnt an den Bericht vom letzten Clubabend von der Photokina besprochen. Manchen von uns geht offenbar die technische Entwicklung zu schnell, so dass über das Veralten teuer erworbener Geräte, die nicht mehr benutzt werden können geklagt wurde. Besonders ging es dabei um die Speichermedien. Leider führten technische Probleme mit dem Installieren der Zusatzsoftware „Aspektor“ zu großem Zeitverlust, so dass nur mehr kurz eine Information über Filmexportmöglichkeiten stattfinden konnte.

Do. 11.10.2018
Günter Pruner und Wilfried Probst hatten die Photokina 2018 besucht und informierten uns ausführlich und mit Bildern über ihre Eindrücke. Neben den vielen Details über die sie (bereichert durch einen mächtigen Stoß von Prospekten) berichteten, da sowohl im Bereich der Aufnahmegeräte als auch des reichhaltigen Zubehörs ständig nützliche Neuerungen erfunden werden, wurde als für uns wichtiger Trend erkennbar, dass Fotokameras immer mehr die Camcorder als Geräte zum Filmen ersetzen. Erstaunlich dabei ist, dass die meisten 4k-tauglichen Apparate sich mit 25 oder 30 Bildern pro Sekunde begnügen, was bei schnellen Bewegungen oft zu Rucklern führt. Bemerkenswert ist, dass jetzt auch schon 8k-Fernsehgeräte ausgestellt waren.

Do. 20.09.2018
Die Dramaturgie-Arbeitsgruppe befasste sich weiter mit der Ausarbeitung des geplanten Gemeinschaftsfilmes. Elisabeth Amandi hatte dankenswerter Weise den groben Plot, der bisher entwickelt worden war zu einem Treatment verdichtet und aufgeschrieben. Durch die Projektion ihres Textes konnte leicht die dramaturgische Grundstruktur herausgearbeitet, und in einer lebendigen Diskussion eine Straffung und damit größere Übersichtlichkeit der Sprechtexte erreicht werden. Als nächsten Schritt will die Gruppe nun ein Drehbuch erarbeiten.

Do.13.09.2018
Im ersten Clubabend nach der Sommerpause sollten Filme der Mitglieder angeschaut werden und es zeigte sich, dass sie sehr fleißig gewesen waren, denn die Zeit reichte nicht aus, um alle angemeldeten anzuschauen.
Axel Ertel hatte opulente Bilder von einer Indienreise mitgebracht, die einen mit vielen Nahaufnahmen in das überbordende dortige Leben hineinziehen konnten. In einem zweiten Film zeigte er Eindrücke, die er, zum Teil mit einer Drohne vom Kloster St. Ottilien gesammelt hat. Jonny Freifeld überraschte mit einem Making of, das er als Kameramann, ebenfalls mit seiner Drohne, am Set der Fernsehserie „Sturm der Liebe“ aufnehmen konnte. Rudolf Egensperger setzte sich am Beispiel eines Zauns, der in seiner Kindheit für ihn eine Rolle gespielt hatte und nun verfallen war, mit der Vergänglichkeit auseinander. Elisabeth Amandi hatte zwei Musiktitel aus „Ritmo Vito“ von ihren Konzerten mit ihrer Marimba Banda mit Klavier und Schlagzeug personalisiert, in den sie Fotos von sich als kleines Mädchen als sogenannte PIPs (Bild im Bild) über die Musikaufnahmen blendete. Hans Stenech war es gelungen, mit Hilfe der Greenscreen-Technik den Film von der Hochzeit seines Sohnes mit Überraschungseffekten interessanter zu gestalten.

Do. 26.07.2018
Zum letzten Clubabend vor der Sommerpause hat sich die Gruppe der Casablanca-Nutzer getroffen.
Die neuere Zusatzsoftware Quick Photo 2 wurde dabei ziemlich gründlich unter die Lupe genommen und die drei Hauptarbeitsbereiche ausprobiert.
Besonders das Schwenken und Zoomen innerhalb von hochauflösenden Standfotos ist jetzt recht einfach möglich und wohl die am meisten genutzte Errungenschaft. Eher weniger gefragt scheinen die Möglichkeiten, in einem Ruck eine animierte Diaschau zu erstellen oder eine ebenfalls animierte Collage zusammenzustellen.
Ein weiteres Thema war das Nachbearbeiten von neuerdings mit einem Reflectagerät digitalisierten und nun zu schnell laufenden, ruckelnden alten Super 8 Filmen.
Die Software Twixtor (in der Windows-Version Time-X genannt) erlaubt hier die interpolierte und damit qualitativ hochwertige Verlangsamung in beliebig einstellbaren Geschwindigkeiten. Falls noch eine Bildunruhe durch verwackeltes Aufnehmen zurückbliebe, könnte mit dem Deshaker eine weitere Beruhigung versucht werden.

Do. 12.07.2018
Nach längerer Pause hat sich der Arbeitskreis Dramaturgie wieder getroffen und sich zuerst mit Hilfe der Mitschriften von Wilfried Probst und Günter Pruner auf den aktuellen Diskussionsstand gebracht. Nach einigem Sammeln von Ideen kristallisierte sich heraus, dass die angepeilte Geschichte nicht sonderlich bildträchtig zu verfilmen sein, sondern von Dialogen getragen sein wird. Weiter kam als Grundgerüst zu Tage, dass der Ablauf in fünf Abschnitten erzählt werden könnte.
Im Ersten müsste als Disposition der Konflikt zwischen der immer wieder gemoppten Protagonistin und dem fiesen Antagonisten für den Zuschauer emotional spürbar gemacht werden. Im Zweiten würde durch den Wutausbruch des Chefs wegen eines Fehlers der Protagonistin die Lage weiter zugespitzt werden.
Durch eine böse Aktion des Antagonisten müsste die Situation im Dritten zum Kippen gebracht werden und im Vierten die Protagonistin sich rehabilitieren, so dass sie im Fünften zu ihrer Genugtuung über den Antagonisten obsiegt.
Als große Frage stand am Ende im Raum, ob es uns gelingen würde, durch inhaltliche Einfälle und griffige Dialoge dieses Gerüst zu verlebendigen.

Do. 05.07.2018
Am Filmwerkstatt-Clubabend haben wir fünf Filme besprochen.
Im Film „Ost-West“ hat Rudolf Egensperger zwei Kirchen in Sankt Petersburg verglichen. Neben einigen technischen Schwächen wurde bemängelt, dass die geballte Information das Verständnis erschwert. Er zeigte noch einen zweiten Film von einem Klavierkonzert seines Enkels, wobei er versucht hatte, das zehnminütige Stück mit möglichst vielen verschiedenen Kameraeinstellungen zu gliedern.
Ein Video aus dem BDFA-Umlaufprogramm schildert mit schönen Bildern das Leben von Laubfröschen. Es wurde die Frage aufgeworfen, ob es nicht nötig gewesen wäre, mehr auf die Bedrohung der Art einzugehen.
Ebenfalls sehr gut aufgenommen war ein Film über das Leben von Ureinwohnern im Dschungel Südamerikas. Der Besuch eines zur Ausbildung in der Zivilisation lebenden Mädchens im Heimatdorf war der Aufhänger für die Schilderung des dortigen Alltags. Kontrovers diskutiert wurde hier, wie sehr ein Titel und die damit hervorgerufene, hier aber nicht erfüllte Erwartung ein Qualitätskriterium sein solle.
Das Umfeld und die vielen nötigen Vorbereitungen, sowie die Ausführung eines Segelflugs wurde im letzten Video informativ, in detailreicher Bebilderung und in lebendigen Statements der authentischen Protagonistin dargestellt.

Do. 28.06.2018
Die diesjährige Jahreshauptversammlung ist in großer Harmonie und Zufriedenheit verlaufen.
In seinem Rückblick konnte Wilfried Probst, unser 1. Vorsitzenden über eine Reihe erfreulicher Aktivitäten berichten. Natürlich wurden vor allem viele selbstgedrehte Videos angeschaut und besprochen. Der „Arbeitskreis Dramaturgie“ hat sich gut entwickelt und im Workshop mit einem Profi vom BR, Arndt Wittenberg, viele Anregungen bekommen. Die Softwarestammtische „Edius“ und „Casablanca“ lösen durch den Erfahrungsaustausch manches Schnittproblem. Die filmische Begleitung von Events der Stadt Germering als Kamerafrauen- und Männer belief sich auf rein ehrenamtliches Agieren von etwa 180 Stunden und gipfelte im Webetrailer für das Wirtschaftsforum der Stadt.
Für die Zukunft sind als Besonderheiten die Erarbeitung der neuen Satzung geplant, ein Bericht zur Photokina und ein Workshop dessen Thema noch nicht feststeht.
Die Kassenprüfer stellten eine vorbildliche Kassenführung fest, aber der Kassenbericht konnte nur ein schmales Budget anführen. Der Vorstand wurde ohne Einwand entlastet.
Relativ lang wurde über die Anträge diskutiert. Manfred Amandi schlug vor zu überlegen, ob angesichts der hohen Beiträge, die an den Dachverband zu zahlen sind, die Leistungen, welche uns von dort zu Gute kommen im rechten Verhältnis stünden. Er schlug vor, die Mitgliedschaft zu kündigen. Im Gespräch wurde angeregt zu prüfen, ob es möglich sei, dass nur am BDFA Interessierte dort Mitglied bleiben, die übrigen MFVCler aber nicht. Günter Pruner beantragte, unseren langjährigen Vorsitzenden Bernd Burger zum Ehrenmitglied zu ernennen, natürlich waren alle Anwesenden für den Antrag. Des weiteren wurde noch überlegt, einen Scanner für Super8-Filme anzuschaffen.
Weiter wurde noch über die Verfahrensweise bei der Abnutzung von clubeigenen Geräten gesprochen, einen möglichen Clubausflug zum Baumwipfelpfad in Neuschönau, weitere Festivalbesuche, das Sommerfest bei Ulla und Fritz Sutor, die Weihnachtsfeier, sowie Clubaktivitäten beim Germeringer Stadtfest.

Do. 14.06.2018
Wie schon früher berichtet, hatte unser Club, vor allem in Person von Günter Pruner und seinen Helfern Bernd Burger und Jonny Freifeld den Auftrag, für das Wirtschaftsform der Stadt Germering einen Werbespott zu drehen.
Am heutigen Clubabend haben wir nochmals das Ergebnis und ein von Jonny gedrehtes Making of angeschaut. Das Ergebnis waren eine Langfassung, die aber auch nur die vorgegebenen drei Minuten dauerte aber mehr Informationen zu den gezeigten stadttypischen Institutionen lieferte und eine Kurzfassung, die von den Auftraggebern verlangt wurde und natürlich etwas dynamischer wirkt. Auf jeden Fall aber sind beide Versionen von Amateuren hergestellte Profiqualität.
Beim Anschauen des Making of hat sich wieder einmal gezeigt, dass es viel Freude macht, anderen bei der Arbeit zuzuschauen. Jonny ist es gelungen, einen sowohl unterhaltsamen, als auch äußerst informativen Film zu drehen. Es wurde darin deutlich, mit welcher Sorgfalt die Aufnahmen geplant und durchgeführt worden sind und wieviel Zeit und Aufwand die Konzeption neben dem eigentlichen Dreh, Organisation, Genehmigungen und Drehvorbereitungen gebraucht haben.

Do. 17.05.2018
Wieder einmal war der Abend dem Anschauen von Filmen der Clubmitglieder vorbehalten und es gab sechs interessante Videos zu sehen.
Rudolf Egensperger hatte das erste öffentliche Konzert seines zwölfjährigen Enkels mit drei Kameras aufgenommen. Er zeigte einen vorläufigen Synchronschnitt von zwei der gespielten Stücke, den er mit der Casablanca-Software Quadcam gemacht hatte und berichtete von den Schwierigkeiten, die sich im Konzertsaal bei der Aufnahme ergeben hatten.
Bernd Burger hatte Tiere in seinem Garten gefilmt, wobei die ruhigen Nahaufnahmen das Besondere waren.
Beim Workshop mit Arnd Wittenberg war eine Aufgabe gewesen, einen Handlungsablauf in fünf Einstellungen zu drehen und zu schneiden.
Elisabeth Amandi zeigte das Ergebnis mit dem Titel: „Manni klebt.“
Ihr Mann, ebendieser Manni, Manfred Amandi hatte wiederum seine Frau Elisabeth dabei gefilmt, wie sie den Dirigenten Enrico Calesso interviewt, der mit ihr als Solistin das Konzert dirigieren wird, das sie selbst komponiert hat.
Hans Stenech war auf einer Kreuzfahrt in Norwegen gewesen und überzeugte in dem Video: „Raftsund und Trollfjord“ mit geradezu schwebenden Fahraufnahmen vom Schiff aus und einer gut dazu passenden Musikwahl.
Hans Bauer hatte ebenfalls eine Kreuzfahrt gemacht und zeigte Eindrücke von den Landausflügen, unter anderem nach Winchester, Le Havre und in die Bretagne.

Do. 03.05.2018
Für den Film WIR SIND DIE MARKE, den unser Club für das Stadtmarketing von Germering gedreht hat, war Günter Pruner in den Rollen des Drehbuchschreibers, Regisseurs, Kameramannes und Cutters aktiv, also eigentlich für Alles. An diesem Clubabend zeigte er uns nun, wie immer bestens veranschaulicht, unter dem Titel „Maskerade mit Keyframes“, wie er kleinere Unsauberkeiten die sich beim Drehen ergeben hatten, beim Schnitt mit der Ediussoftware beseitigen konnte. Mit Hilfe von Masken, die mit Keyframes bewegt werden, konnte er das Seil wegretuschieren, welches einen in Eiswasser einbrechenden „Schauspieler“ gesichert hatte und das im Film nicht zu sehen sein sollte. Genauso gelang ihm das mit einem Bollerwagen, der versehentlich auf eine Szene geraten war.
Im Schulungsvideo eines Casablanca-Händlers hatte Rudolf Egensperger das Grafikprogramm Akaba etrklärt. Ein kurzer Ausschnitt aus dieser DVD zeigte, wie die Retuscheaufgaben damit gelöst werden könnten.

Do. 19.04.2018
Am 8.3. hatte sich die Dramaturgie-Arbeitsgruppe hat darauf geeinigt, die Story mit dem bloßgestellten Besserwisser weiterzuverfolgen. Diesmal begann der Clubabend mit der Aufgabe an jeden Einzelnen, Ideen aufzuschreiben, mit denen eine Konkretisierung des noch allgemein verstandenen Plots erreicht werden sollte. Nachdem die Ergebnisse der Notizen vorgetragen waren, wurde in einer sehr konzentrierten Diskussion festgestellt, dass vor allem die Entwicklung von Protagonist und Antagonist herausgearbeitet werden und weniger Gewicht auf Slapstick artige Gags gelegt werden soll.

Do. 12.04.2018
Filmwerkstatt war das Thema des Clubabends am 12.4., an dem wir fünf Filme angeschaut und gründlich besprochen haben.
Günter Pruner zeigte den Rohschnitt des Werbetrailers für die Stadt Germering, für dessen Aufnahmen eine Reihe von Clubmitgliedern wertvolle Hilfe geleistet hatten. Nachdem einige Verbesserungsvorschläge geäußert waren, musste Günter mitteilen, dass das Gremium, das in der Stadt die Bearbeitung des Projektes betreibt, nun plötzlich, entgegen den Absprachen ein anderes Konzept realisieren will, was Günter unter erheblichen Zeitdruck bringt.
Rudolf Egensperger hatte ein Video über einen Stadtspaziergang in der lettischen Hauptstadt Tallin mitgebracht. Fahraufnahmen, Recherche, Sprache und Musikauswahl wurden anschließend angesprochen.
Bernhard Tkoczyk hatte einen Super-8-Chemiefilm über eine historische Eisenbahn in einem Profi-Institut digitalisieren lassen. Die technische Qualität des Ergebnisses hat uns alle überzeugt.
Harald Zuckriegl hat die Hochzeit seiner gehörlosen Tochter gefilmt.
Die Einblendungen der Gebärdendolmetscher in die jeweiligen Szenen sind das Besondere an diesem Film.
Hans Bauer konnte im Lauf vieler Jahre Aufnahmen von Vögeln und Fröschen in seinem großen Garten machen. Der Zusammenschnitt ergab eine bunte Mischung erstaunlicher Bilder.

Sa. / So. 24./25.04.2018
Am letzten Märzwochenende traf sich der Arbeitskreis Dramaturgie mit dem Mitarbeiter des BR-Fernsehens Arndt Wittenberg zu einen Workshop. Der routinierte Profi konnte uns eine Menge von Anregungen und Erfahrungen vermitteln und Beispiele aus eigener Produktion zeigen. Reisebericht, Dokumentation, Reportage und Personenportrait waren die Filmgattungen, die auf Wunsch der Teilnehmer intensiv besprochen wurden. Ein Brainstorming über die Gestaltung eines Jubiläumsfilms für den Germeringer Sportverein brachte gut verwertbare Ergebnisse, Kamera- und Schnittübungen rundeten mit Erfahrungen zur Aufnahmepraxis den Lehrgang ab.

Do. 19.03.2018
Diesmal wurde der stets freundschaftlich-frotzelnd ausgetragene „Kleinkrieg“ der mit Casablanca ihre Filme schneidenden Fraktion im Club gegen die Edius-Fraktion auf die Spitze getrieben, hatte diese doch einen „Spitzel“ zu unserem Casa – Stammtisch entsandt. Und er forderte uns gewaltig: immer wieder hoffte er, ein Schneidemanöver zu finden, das mit Casa schwer zu realisieren ist. Vergeblich – wir haben uns gut geschlagen, Casa konnte alles!

Do. 08.03.2018
Diesmal traf sich die Dramaturgie Arbeitsgruppe. Es sollte nach Möglichkeit jeder eine Geschichte mitbringen und damit die Diskussionsgrundlage für einen geplanten gemeinsamen Film geschaffen werden. Über vier Plots wurde dann gesprochen: 1. Ein Junge wird von einem stärkeren Klassenkameraden unterdrückt und befreit sich mit einem gewagten Gewaltakt. 2. Ein kleines Kind verliert sein Lieblingskuscheltier, ist traurig und reagiert unerwartet nachdem dieses wieder aufgetaucht ist . 3. Eine gefräßige Pfarrersköchin zieht sich durch eine absurde Behauptung dem Pfarrer und dem Bischof gegenüber aus der Bredouille. 4. In einer Werbeagentur unterläuft dem arroganten Besserwisser ein folgenreicher Fehler der zu unerwarteten Folgen führt.
Die Geschichten wurden sehr intensiv besprochen und dabei die Kriterien low Budget, Zeitfaktor, Schauspieler, Location und Requisitenaufwand besonders betont. Die vierte Geschichte erschien unter diesen Gesichtspunkten am geeignetsten und es wurde beschlossen, beim nächsten Treffen ein Exposee zu erarbeiten.

Do. 01.03.2018
Der Clubabend war dem Thema „Filmwerkstatt“ zugedacht, bei dem Videos angesehen und kritisch besprochen werden sollen. Die Zeit reichte für sieben Arbeiten, wobei die Kritik sich bei allen in Lob ausdrückte, da alle hohen Ansprüche gerecht wurden.
Rudolf Egensperger zeigte eine Schifffahrt durch die Schären und einen Besuch eines Bauernhausmuseums auf den finnischen Alandinseln.
Besonderen Wert hatte er darauf gelegt, mit Hilfe einer Gimbalkamera durch Fahraufnahmen die Bewegtheit des Ganges durch das Museum darzustellen.
Bernhard Tkoczyk hatte einen Film mitgebracht, den er zusammen mit Filmfreunden vor 30 Jahren gedreht hatte, und der damals mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet worden war. In witziger Weise und filmisch in jeder Weise gekonnt war der Kampf des Protagonisten mit seiner Frau um das Tragen eines „alten Hutes“ in Szene gesetzt.
Hans Stenech hatte schöne Bilder von einer Kreuzfahrt durch die norwegischen Lofoteninseln locker aneinandergeschnitten.
Jonny Freifeld konnte mit dem gerade noch fertig gewordenen Making of von einigen spannenden  Aufnahmen zum Trailer, den unser Club für die Stadt Germering dreht uns alle überraschen, und Bernd Burger hatte das Ergebnis der dreistündigen Aufnahmen zu einem zwanzigsekündigen vorläufigen Ergebnis zusammengeschnitten.
Dagmar Neumann hatte mit dem Handy einfühlsam bewegte Aufnahmen vom Lied einer Band gemacht und dabei die schwierigen Lichtverhältnisse gut gemeistert.
Ebenfalls bei Nacht und schwierigen Lichtverhältnissen hatte nochmals Bernhard Tkoczyk ein Perchtentreiben gefilmt, und dabei von den Darstellern erhellende Erklärungen zu Bedeutungen des alten Brauchs aufgenommen.

Do. 25.01.2018
zu Gast Harald Scholz aus Wien

Am Ende standen einige Besucher im Cineplex-Kino auf, schüttelten den Kopf und sagten, so was Tolles haben wir schon lange nicht mehr gesehen.
Es war der Film „Das Ende der Zukunft“ von Harald Scholz aus Wien und besonders auch sein „Making off“, das aber ein unglaublich witziger, eigenständiger Film war. Drehbuchschreiber, Bühnenbildner,  Requisiteur, Maskenbildner, Location Scout, Regisseur, Kameramann, Beleuchter, Toningenieur, Cutter, aber vor allem Darsteller in 16 Rollen, z.T.
gleichzeitig im Bild zu sehen, das alles ist Harald Scholz in seiner Person.
Dabei kommt ein Film zustande, der einerseits eine geradezu unfassbare, technisch Leistung ist, der aber mit pechschwarzem Humor, witzigen Anspielungen, und irren Ideen die Zuschauer fesselt. Als bewundernswerte Energieleistung entpuppte sich das Projekt, als Herr Scholz einige Zahlen zur Entstehung aufzählte, vor allem zum Zeitaufwand während der zweieinhalbjährigen Arbeit. Der Umzug ins Cineplex hatte sich gelohnt, denn viele Zuschauer, die nicht unserem Club angehören, gaben uns die Ehre und waren begeistert.

Do. 18.01.2018
Der Clubabend war wieder dem Thema Dramaturgie gewidmet. Wie vereinbart haben wir nochmals den Doku-Film „Geruch“ aus der Xenius-Reihe vom TV-Sender ARTE angeschaut. Sehr ausgiebig haben wir viele Aspekte der Abfolge der einzelnen Features besprochen, aus denen sich der Film addiert. Dabei war das Schaubild sehr hilfreich, in dem Wilfried Probst auf einer Timeline den Gesamtfilm in die inhaltlich getrennten Abschnitte aufgeteilt hatte. Als Ausblick ergaben sich die Möglichkeiten, einen weiteren Film aus der Xenius-Reihe zu analysieren, eine Geschichtenerzählerin einzuladen und aus deren Erfolgen zu lernen, sowie der lange geplante Workshop mit Hr. Wittenberg, einem TV-Profi. Günter Pruner stellte anschließend das weiterentwickelte Konzept für den Trailer vor, den der Club für die Stadt Germering zu drehen beabsichtigt.

Do. 11.01.2018
Zu Beginn des Clubabends stellte Günter Pruner kurz das Konzept eines MFVC-Projektes vor, das für die Stadt Germering gefilmt werden soll.
Da der Abend als reiner Filmabend geplant war, wurden folgende Filme angeschaut: die Aufzeichnung eines Klavierkonzerts, das der Enkel eines Mitgliedes gegeben hatte, das Interview, das Manfred Amandi mit einem „Medium“ geführt hatte, das behauptet, Kontakt mit Verstorbenen herzustellen zu können, und ein Abschlusstrailer den Hans Stenech ans Ende eines Reisefilms aus Amerika gestellt hat. Aus dem Archiv des Clubs legte Wilfried Probst eine DVD ein, die sich als ein relativ alter, aber durchaus sehenswerter Schulungskurs für Filmer entpuppte.

Mo. 08.01.2018
Der Casablanca-Clubabend bewährt sich: bis auf einen Erkrankten waren alle Casa-Nutzer anwesend. Wir haben uns mit dem Einspielen der Filme von der Speicherkarte, dem Aufteilen und Zuordnen zu Gruppen und dem Wiederausspielen des fertigen Films beschäftigt. Weiter waren einige Finessen des Vertonens und das Ausspielen eines Tonstückes auf einen Speicherstick das Thema. Die Diskussion war lebendig, die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Mo. 11.12.2017
Zum zweiten Mal hat sich der „Club der Casablanca-Schnittspezialisten“ mit immerhin diesmal 10 Teilnehmern getroffen. Relativ systematisch haben wir versucht, alle Facetten der Projekteinstellungen und des Einspielens unserer Videos von den unterschiedlichen Aufnahmemedien durchzusprechen. Es hat sich eine sehr rege Diskussion ergeben und am Ende waren wir alle angetan von dem Lernergebnis.

Do. 07.12.2017
Da unser angestammter Clubraum in Germeringer Museum „Zeit und Raum“ zur Zeit nicht zur Verfügung steht, muss unser Vorstandsteam Wilfried Probst und Carola Schmidle immer die „Projektionsmaschinerie“ in die Stadthalle zu den Ersatzräumen mitschleppen und dort mühsam aufbauen um die Filme auf den verschiedenen Sticks und DVDs sichtbar zu machen. An dieser Stelle sei ihnen dafür herzlich gedankt.
Für den Dramaturgieabend hatte Wilfried nochmals die Ergebnisse des Workshops mit Herrn Wagner zusammengetragen; sie wurden durchgegangen und diskutiert.
Elisabeth Amandi hatte aus der TV-Sendereihe Xenius eine Dokumentation über den Geruchssinn aufgenommen und unter dramaturgischen Aspekten analysiert. In der Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, ob die Anwendung des Schemas der „Heldenreise“ mit Protagonisten und Plotpoints hierfür eine Überinterpretation, und der Film eher „nur“ eine logisch-didaktisch aufbereitete Information sei, die linear von sinnlich-emotionalen Aspekten des Themas über wissenschaftliche Erkenntnisse zur Anwendung der Ergebnisse in verschiedenen Lebensbereichen führt.
Am Ende wurde noch in Aussicht gestellt, dass in der Gruppe erarbeitete Dramaturgieerfahrungen in den Trailer einfließen könnten, den unser Club jährlich für die Stadt Germering dreht.

Do. 30.11.2017
Xaver Mayer hatte mit seinem Animationsfilm „Die ersten Erdbeeren“, den er auf dem Südbayerischen Filmfestival bei uns in Germering eingereicht hatte etwas Besonderes zustande gebracht. Nun war er eingeladen, uns die Entstehung der Animation zu erklären. Um das zu erfahren, waren erfreulicherweise auch eine Reihe von Gästen aus benachbarten Clubs erschienen.
Zuerst schauten wir natürlich nochmals den Wettbewerbsfilm an. Danach ließ Herr Mayer Schritt für Schritt durch die Benutzung des Animationsprogramms „crazy talk“ einen kleinen Spot vor unseren Augen entstehen. Durch die Kombination von erwerbbaren Bildern als Versatzstücke entstand vor dem blauen Himmel eine Landschaft mit Hügeln, Baumgruppen, Wegen, einem großen Baum im Vordergrund, darunter eine Bank mit danebenstehendem Papierkorb. Bisher war das nur ein Standbild. Aber durch die Zusammenfügung von Menschenfigur, Krücke, Gipsfuß und Armverband und den entsprechenden Animationsbefehl an die Software humpelte diese Figur ins Szenario, blieb stehen um mit einem Satz seinen lädierten Zustand zu erklären und humpelte weiter aus dem Bild hinaus.
Es war faszinierend, die Möglichkeiten des Programms zu erfahren, aber auch beeindruckend, wie schwer sich seine Bedienung zeigte, und zugleich die Erfahrung unseres Referenten, der immer wieder eine Idee hatte, schwierige Bewegungen, auch im dreidimensionalen Raum zu realisieren.
Wir danken den Gästen aus Kufstein für ihr Kommen.

Do. 23.11.2017
Zum Club-Wettbewerb, der an diesem Abend entschieden wurde, waren sechs Videos eingereicht worden.
„Das sind lustige Figuren“ von Elisabeth Amandi brachte die kindlichen Ansichten zu ihrem Sport und einige Eislauffiguren einer 6-jährigen Eiskunstläuferin ins Bild. „Wo ist Gott“ ist der Titel eines Films, den Jonny Freifeld eingereicht hatte und in dem eine Reihe kritischer aber auch mehr oder weniger vergeblich suchender Aussagen zusammengetragen waren.
Bernd Burger hat in seinem Film „Der Klang ist lila“ mit der Kamera die Entstehung einer Geige verfolgt, vom Fällen des Baumes im Gebirge bis zum Aufziehen der Saiten und dem ersten Probespielen. Dagmar Neumann hatte beim letzten Südbayerischen Filmfestival ausdauernd Gäste, Teilnehmer und Jury gefilmt und nun mit „BDFA Filmtrailer“ einen rasanten Zusammenschnitt vorgelegt. „Tastentanz – der Pfad zur Marimba“ ist der Titel des Videos von Manfred Amandi, in dem er eine ausführliche Vita seiner Frau mit Interviews und historischen Aufnahmen zeigt. In „Germeringer Musiknacht“ hat Michal Popielinski das umfängliche Material harmonisch geschnitten, das eine Reihe unserer Clubmitglieder beim jährlich stattfindenden Event aufgenommen hatte. Mit tanzenden Animationsfiguren konnte er einen besonderen Akzent setzen.
Erster wurde der Film „Der Klang ist lila“, zweiter „BDFA Filmtrailer“ und dritter „Germeringer Musiknacht“.
Herzlichen Glückwunsch an Bernd, Dagmar und Michal.

Do. 16.11.2017
Nach eigenartigen Auseinandersetzungen über Inhalt und Moderation der Dramaturgie-Arbeitsgruppe traf sich diese aber wie geplant zum nächsten Arbeitstreffen.
Zuerst verglich Rudolf Egensperger zwei seiner Videos nach dramaturgischen Gesichtspunkten. Dabei sollten die gegensätzlich konzipierten Filme die jeweilige Eigenart im Kontrast deutlicher machen.
Während der eine Film in einem ständigen Hin- und Her von Protagonist und Antagonist, aber ohne Entwicklung der beiden Figuren, sowie einer Menge von Plot Points seine Geschichte erzählt, baut sie der zweite Film ohne Antagonisten und ohne deutliche Plot Points, nur in der Entwicklung einer Situation auf. Während der erste Film, ein gezeichneter Trickfilm, seinen Charakter durch die Zeichnung, sowie Sprechblasen die mit abstrakten Chiffren gefüllt sind erhält, bekommt der zweite mit der Einheit von Raum, Zeit und Lichtstimmung sowie einer strengen Dreifachkomposition seine Eigenart.

Mo. 13.11.2017
Ganz was Neues im MFVC! Auf dem gerade erst angeschafften PC des Clubs ist die „Version 9.3 von Casablanca Bogart für Windows“ installiert, und gleich trafen sich alle Mitglieder die auf „Casa“ schneiden zum ersten Erfahrungsaustausch. Es haben sich interessante Gespräche ergeben und sicher hat jeder das eine oder andere, ihm bisher Unbekannte erfahren.  Vieles ist zu Sprache gekommen und am Ende hat  uns der Hausmeister aus dem Stadthalle hinaus komplementiert, obwohl wir noch nicht gar nicht mit allem fertig waren, das wir machen wollten. Am 11. Dezember trifft sich die Gruppe erneut im Germeringer Stadthalle.

Do. 02.11.2017
In einer sehr anschaulichen Präsentation stellte uns Jürgen Seinert vor, wie er mit dem Graphikprogramm „Xara“ DVD-Hüllen, Poster und Flyer erstellt. Es war verblüffend zu sehen, wie einfach und schnell sich in relativ intuitiver Weise Veränderungen an Fotos vornehmen, und diese sich zu Kollagen zusammenmontieren lassen. Wir Zuschauer waren sehr beeindruckt.

Do. 19.10.2017
An diesem Abend wurden nur Videos angeschaut. Das Erste war ein Zusammenschnitt der Aufnahmen, welche einige Clubmitglieder auf Wunsch der Stadt Germering als Kameramänner-/Frauen bei der „Germeringer Musiknacht 2017″gedreht hatten. Michal ist es gut gelungen, mit aufwendig animierten Tanzfiguren als Verbindung ein stimmiges Potpourri einer großen Reihe der Darbietungen zusammenzustellen.
Als nächstes wurde eine lange Liste von Einminutenfilmen aus der österreichischen Staatsmeisterschaft in Kufstein 2017 „abgearbeitet“. Es zeigte sich, dass gefilmte Witze eher funktionieren, wenn sie als Bild Witz, am besten ohne Wortdialog konzipiert sind.
Den Abschluss bildeten zwei Videos aus dem BDFA-Umlaufprogramm.

Do.12.10.2017
Beim dritten Treffen der Arbeitsgruppe Dramaturgie gab es leider zu Beginn eine technische Panne. Nachdem Rudolf die Analyse seines Zeichentrickfilms mit dem Abspielen nur des Tons ohne Bild begonnen, und sich dabei ein lebendiges Gespräch entwickelt hatte, funktionierte die Projektion beim Bild nicht mehr. So musste die Fortsetzung auf das nächste Treffern verschoben werden.
Nach einer längeren Diskussion über die Wünsche der Teilnehmer zum geplanten Seminar über Dramaturgie mit Arndt Wittenberg wurde noch der Film „Ein Gewand für Buddha“ besprochen.
Dabei war der Ausgangspunkt die Analyse nach dramaturgischen Gesichtspunkten, die Rainer Drews in  „Film und Video“ veröffentlicht hatte. Die Diskussion war intensiv und das Ergebnis umfassend, wenn auch durchaus nicht übereinstimmend mit den Vorschlägen von Drews.

Do. 28.09.2017
Für den ersten Clubabend zum Thema „Dramaturgie“ nach der Sommerpause hatte Rüdiger Tantow die Folien des Workshops mit Sigi Menzel (ehem. Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk-Fernsehen) noch einmal zusammengestellt und projiziert. Beim Durchsprechen ergab sich eine lebhafte Diskussion, die vor allem um die Probleme kreiste: was bedeutet die „Zielgruppe“ für den Filmamateur, welche dramaturgischen Aspekte gelten für den Spielfilm und welche für Dokmentar- bzw. Reisefilme und zu welchem filmischen Ergebnis will die Arbeitsgruppe kommen. Am Ende wurde ein gespielter Witz nach dem Vorschlag von Rainer Drews analysiert, den dieser in unserer BDFA-Zeitschrift „Film und Video“ veröffentlicht hatte. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Analyse von Drews eine Überinterpretation des nicht mit Spannung, sondern nur mit einem Überraschungsgag halbwegs funktionierenden Filmchens ist.

Do. 21.09.2017
Der Abend stand unter dem Motto Filmwerkstatt. Die gezeigten Filme sollten ausführlich besprochen werden.
Axel Ertel hatte zusammen mit Dagmar Neumann begonnen, erste Aufnahmen zu einen Imagefilm für einen Imker zu machen. Hierbei überzeugten die brillanten Nahaufnahmen der Bienen. In einem weiteren Film zeigte er Impressionen von einem Ausflug an den Gardasee. Der Wechsel von Luftaufnahmen und gut beobachteten Szenen von Menschen auf den Plätzen der Ortschaften machten den Film locker und kurzweilig. Kritisiert wurde der Einsatz von eher unnötigen Effekten.
Hans Stenech hatte in zwei Filmen Vögel beobachtet. Zuerst war der Futterkasten auf seinem Balkon der Anziehungspunkt einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Vogelarten. Daneben nagte ein Eichhörnchen verwegen turnend an einer Sonnenblume. Gelobt wurden die lebendigen Aufnahmen von den Tieren, als verbesserungsbedürftig wurden die Gesamtlänge des Films und die Anordnung der Einzelteile darin gesehen.
Ein Ausflug nach Österreich machte die „Bienenfresser“ zum Thema. Die Vögel waren schwer zu beobachten, vor allem war es nicht möglich sie in Großaufnahmen zu zeigen.
Einen außergewöhnlich schönen Film hatte Bernd Burger mitgebracht. Er hatte einen Geigenbauer bei allen Phasen der Entstehung einer Geige mit der Kamera beobachtet. Sowohl der Mann selbst, der in seiner geradezu meditativen Hingabe an seine Arbeit wie ein „Kunstwerk“ für sich wirkte, als auch die einfühlsamen und äußerst bildwirksamen Aufnahmen von Bernd machten die Vorführung zum Kunsterlebnis. Als Problem tauchte die Frage nach der Zielgruppe auf. Falls die für einen Lehrfilm nötigen Erörterungen der Arbeitsschritte noch hinzugefügt würden, wäre sicherlich die Poesie welche die jetzige Fassung auszeichnet, zerstört.
Es wurde vorgeschlagen, den Film in zwei jeweils dienlichen Fassungen fertigzustellen.

Do. 27.07.2017
Das Thema „Dramaturgie“ soll nach der Sommerpause in einer Arbeitsgruppe eine besondere Rolle spielen, nachdem in den letzten Jahren je ein Wochenendseminar dazu von zwei verschiedenen Referenten durgeführt worden war. Rüdiger Tantow hat sich der Sache in besonderer Weise angenommen und in einer klaren und umfassenden PowerPoint Präsentation dargestellt, wie er sich erfolgversprechender Weise das inhaltliche und organisatorische Vorgehen der Gruppe vorstellt. In der lebhaften Diskussion kam besonders zum Ausdruck, dass es weniger um die cineastischen Inszenierungen von Spielfilmen gehen sollte als um die, mit unseren beschränkten Mitteln als Amateure am Häufigsten zu bewältigenden Genres der Dokumentation, des Reisefilms und des Familienfilms, und um Ratschläge, diese Projekte „ansprechend“ im wahren Wortsinn zu gestalten.

Do. 20.07.2017
Zu dem Vorhaben, gemeinschaftlich einen Übungsfilm zu drehen, hatte Bernd die Idee einer Story und dazu für den Klubabend schon die erste Hälfte eines Storyboards gezeichnet. Die Geschichte entpuppte sich als Sketch, in dem ein Kunde in einem Friseurladen auf eine Friseurin trifft, die in Wirklichkeit ein zahnloser Vampir ist und deshalb versucht, mit Rasiermesser und Strohhalm an das begehrte Blut zu kommen.
In einer lebendigen Diskussion wurde eine Vielzahl von Anregungen eingebracht und auch die technischen  Vorarbeiten sowie eine vorläufige Aufgabenverteilung angesprochen.

Do. 22.06.2017
An diesem Clubabend wurden nur Filme angeschaut und danach gründlich besprochen.
Rudolf Egensperger zeigte einen Besuch der Ruinenstadt Herculaneum. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf den Folgen des pyroglastischen Stroms, der beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Ch. alles Organische verbrannt und die Stadt anschließend begraben hatte, sowie auf den Besonderheiten des Lebensstils im antiken römischen Reich, der an den Ausgrabungen anschaulich wurde. Filmtechnisch hatte sich der Autor Kritik erwartet, da ein Großteil seines Materials aus Standbildern bestand. Weil diese aber durch den Schnitt logisch eingebunden waren, wurde es nicht als störend empfunden.
Manfred und Elisabeth Amandi zeigten drei  kurze Videos, von denen das Erste ein Imagefilm für eine Pianistin war und die Weiteren als Auftragsarbeiten zur Dokumentation einer Fortbildungstagung von Musiklehrern für Trommeln entstanden waren. In der Besprechung wurden die grundsätzlichen Schwierigkeiten erörtert, die beim Aufnehmen von filmisch wenig ergiebigen Ereignissen entstehen und die Auflösung gelobt, die durch die unterschiedlichen Überblendungen beim Klavierkonzert gelungen ist.
Aus dem BDFA-Umlaufprogramm wurde der Film „Hauptsache Netz“ ausgewählt, der als reine
Computeranimation die ständige Vernetztheit durch das Handy problematisierte. Das Video wurde äußerst unterschiedlich bewertet.
Während einerseits eine inhaltliche Aussage, die über das Vordergründige hinausgehen hätte können vermisst wurde, erschien andererseits die surreale Welt, die der Autor, anknüpfend an die Ästhetik des surrealistischen Malers De Chiriko erschaffen hatte als Inhalt genug.
Der Film: „Nicht im Traum“,  in dem ein Wettrennen über Stock und Stein zwischen einem Hund und einem Mountainbiker als Traum des Hundes motiviert wurde, konnte nur durch die gut Kameraführung und den rasanten Schnitt punkten.
Der Abend wurde allgemein als ergiebig und interessant wahrgenommen.

Do. 11.05.2017
Der Abend war dem Umlaufprogramm des BDFA gewidmet, d.h. es wurden Videos angeschaut, die bei den BDFA-Wettbewerben besonders ausgezeichnet worden waren. Zu jedem der Filme entwickelte sich eine lebhafte, immer wieder kontroverse Diskussion über die Logik der Geschichten, Längen, die zur Ermüdung der Zuschauer führen kann und die Entsprechung von Form und Inhalt.
Der Vergleich eines Trailers für die DAFF in Radolfszell mit dem unseres Clubs zum Südbayerischen Festival 2017 zeigte, dass Radolfszell mit der Geschichte des Ortes warb, ohne einen direkten Bezug zum Filmen herzustellen, während unserer vom Filmen ausging und direkt von dort in den Veranstaltungsort, das Cineplex lockte.
Der Film „Omas Ding“ erzählt von Spannungen innerhalb einer Familie, die mit Altersdemenz, Nostalgie und Dankbarkeit zu tun haben.
In „Nachzucht in Gartenteichen“ wird der Jahreskreis im Leben von Sumpfschildkröten in großer Ausführlichkeit und mit sehr viel Information, vor allem über die Eiablage und das Schlüpfen der Jungtiere dargestellt.
Wieder von Nostalgie und die Familiengeschichte eines alten Mannes, eines Malers, der im Hegau seine Motive und seine emotionale Heimat gefunden hat, handelt das Video, das vom Zuschauen beim Entstehen der Bilder und der Sprache des Erzählers lebt.
Besonders kontrovers wurde ein Musikclip aufgenommen, bei dem eine Diskrepanz zwischen Musik und der Bebilderung kritisiert wurde.

Do. 27.04.2017
Bernd Burger hatte die Hochzeit seiner Nichte alleine, aber mit zwei Kameras aufgenommen. In einer übersichtlichen und recht informativen PowerPoint-Darstellung erklärte er sein Vorgehen und die Lösungen der dabei immer wieder auftretenden Probleme. Das Ergebnis war ein lebendiger, erfreulich gelungener Film.
Im Anschluss wurden noch drei weitere Filme angeschaut: Zuerst ein vom Super 8 Chemiefilm überspieltes Video von 1982, das die Aktivitäten einer Skischule vorführte. Sodann der Mitschnitt eines Klavier-Konzertes, das der 11-jährige Enkel eines Mitgliedes bei einem Begabtentreffen im litauischen Kaunas gegeben hatte. Der letzte Film zeigte einen Bekanntenbesuch in Mecklenburg-Vorpommern, bei dem eine Drohne zum Einsatz kam und zu beneidenswert schönen Flugaufnahmen führte.

Do. 06.04.2017
Der Abend begann mit einer erfreulichen Mitteilung: Unser Clubmitglied Rüdiger Tantow konnte über seinen Erfolg beim Bundesfilmfestival „Der besondere Film“ berichten. Er hatte für seine Videomontage „Unwirkliche Welten“ eine Silbermedaille bekommen und dazu den Sonderpreis für den „besonderen Film“ in Form einer kleinen, künstlerisch anspruchsvoll gestalteten Plastik.
Außerdem war er der Überbringer einer Medaille des BDFA für unseren Club, mit welcher der MFVC in Germering für die erfolgreiche Ausrichtung des Südbayerischen Filmfestivals 2017 ausgezeichnet wurde.
Das Thema des Abends war ein kleiner clubinterner Schnittwettbewerb.
Beim Schulungskurs von Thomas Wagner waren Filmszenen aufgenommen worden, die eine Familienauseinandersetzung darstellten. Jeder der teilnehmen wollte bekam das gesamte aufgenommene Material und konnte daraus seine eigene Geschichte „schneiden“. Obwohl die Ergebnisse auf den ersten Blick sehr ähnlich waren, konnten in der Diskussion kleine, aber entscheidende Unterschiede herausgearbeitet werden.

Do. 23.03.2017
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

In erfreulich angenehmer Atmosphäre verlief die Hauptversammlung dieses Jahres 2017, auf der ein neuer Vorstand gewählt werden musste. Nach langen Jahren als Vorsitzender wollte Bernd Burger die Arbeit in jüngere Hände geben.

Die fast vollständig anwesenden Mitglieder hörten sich zunächst geduldig die notwendigen Berichte über die Kassenlage und die Aktivitäten des vergangenen Jahres an.

Dann wurden mit großem, dankbarem Applaus die einzelnen Mitglieder des ausscheidenden Vorstandes verabschiedet. Besonders wurden dabei die vielfältigen Leistungen bei den Aktivitäten unseres Clubs zum Jubiläum der Stadt Germering gewürdigt, vor allem aber die Leistungen bei der Organisation des Südbayerischen Wettbewerbsfestivals, das im Cineplex-Kino in Germering sich in hervorragender Qualität darstellen konnte.

Bernd dankte allen Mitgliedern für die gute Mitarbeit und betonte, dass er nicht, wie sein Vorgänger,  sein Amt im Zorn abgebe.

Die neuen Vorstandsmitglieder wurden alle mit wenigen Enthaltungen und keinen Neinstimmen gewählt.

Es sind dies: Wilfried Probst als 1. Vorsitzender, Jürgen Seinert als 2.
Vorsitzender. Carola Schmidle ist für die Kasse zuständig und Dr.
Manfred Herrmann fürs Protokoll.

Für eventuell nötige, weitere Ämter wird sich der neue Vorstand in Gesprächen mit den passenden Kandidaten zusammensetzen.

Mit der Gratulation an die „Neuen“ waren gute Wünsche für eine erfolgreiche Arbeit verbunden.

04/05.02.2017
Filmfestival

  Filmfestival in Germering am Wochenende 04./05.02.2017. Wir freuen uns auf ihren Besuch im Kino Cineplex / GEP (Germeringer-Einkaufs-Passagen); Münchener Str. 1, 82110 Germering, www.cineplex.de/germering. Eintritt FREI. Beginn jeweils um 9:00.

Landesfilmfestival Südbayern im Cineplex – Germering
Zum Anzeigen des Flyers bitte darauf klicken

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Sa. / So. 04/05.02.2017
Unser großes Filmfestival

Zu einem in mehrfacher Hinsicht großen Erfolg ist das Filmfestival geworden, das am 4. und 5. Februar 2017 in Germering stattgefunden hat.

36 Filme aus ganz Südbayern waren zu dem Wettbewerb eingereicht worden und hatten zum großen Teil ein hervorragendes filmerisches Niveau. Ihre Thematik reichte vom Augenzeugenbericht des IS-Attentats von Tunesien, über spannende Reiseberichte, die Aufzeichnung einer Gedenkveranstaltung, Musikfilme, verfilmte Witze, Zeichentrickgeschichten und mehrere Dokumentationen, unter anderem von Umweltproblemen.

Faszinierend war die brilliante Vorführung der Filme, die nur möglich wurde durch die professionelle, moderne Projektionstechnik des Cineplex-Kinos. Sie gestattete, die Farben auf der riesigen Leinwand in überwältigender Leuchtkraft wirken zu lassen.

Nach der launigen Begrüßung durch den Bürgermeister und durch unseren Vorsitzenden Bernd Burger führte Clubmitglied Günter Pruner als Moderator in souveräner Weise durch das Programm. Wilfried Probst hatte als Technikmaster den Ablauf der Projektion akribisch vorbereitet, so dass der Zeitplan genau eingehalten werden konnte.

Jeder Film wurden von einer fünfköpfigen Jury ausführlich besprochen und zum Ende auch bewertet. Zum besten Film des Wettbewerbs wurde „Zu Gast im hohen Altai“ von Toni Ackstaller erklärt. Insgesamt wurden 2 Goldmedaillen, 14 Silbermedaillen und 15 Bronzemedaillen vergeben.
Erfreulich aus Sicht unseres Clubs waren zwei Silbermedaillen für Rüdiger Tantow und Dagmar Neumann und weitere fünf Bronzemedaiilen, dazu vier Weitermeldungen zu Bundesfestivals.

Dass der Ablauf der Veranstaltung reibungslos gelang, war dem großen Einsatz der Mitglieder unseres Clubs, vor allem derer des Vorstandes bei der Organisation zu verdanken. Und  zum Ende wurde das Bemühen durch den Zuspruch der Besucher belohnt, die den Saal in einer Weise füllte, die selbst den Kinobesitzer ganz offenbar staunen ließ.

Dieses Festival hat unser Club (MFVC) im Namen des bayerischen Landesverbandes des Bundes deutscher Film- und Video-Autoren (BDFA) ausgerichtet, wofür sich der Vorsitzende des Landesverbandes herzlich bedankte.

Unser Mitglied Dagmar Neumann hat einige Eindrücke von unserem Filmfestival eingefangen und zu einem tollen Film zusammengeschnitten.
Vielen Dank!

Do. 08.12.2016
Für den diesjährigen MFVC-Club-Wettbewerb wurden 14 Filme aus allen Genres mit einer Gesamtspiellänge von 168 Minuten eingereicht. Worüber sich der Vorstand sehr gefreut hat. Die Bewertung der Filme erfolgte mittels Stimmzettel durch die teilnehmenden Mitglieder.

Weitere Beteiligungen von Rüderiger, Dagmar, Elisabeth, Manfred A., Michal und Hans B.  wurden eingereicht und teilen sich die restlichen Plätze.
Wir gratulieren den Gewinnern! 🙂

Platz Autor Film
1 Dagmar Holzrücken
2 Fritz Einmal ganz anders geflogen
3 Axel E. Streifzüge durch Mecklenburg- Vorpommern
u. Brandenburg 2016

Sa./So. 22/23.10.2016
Wochenendseminar mit Dipl. Regisseur Thomas Wagner

Ein Film, ob dokumentarisch oder szenisch gefilmt braucht eine Geschichte. Das könnte man als Überschrift für das Wochenendseminar mit Dipl. Regisseur Thomas Wagner verwenden.
Herr Wagner zeigte an Beispielen und lehrreichen Folien wie ein Film aufgebaut wird um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Dabei ist das Prinzip der „Heldenreise“ in 3 Akten, mit entsprechenden Höhepunkten, ein allgemein gültiges Konzept, das auch bei den von uns nicht professionellen Autoren hauptsächlich produzierten Filmen wie z. B. Familienfilmen und Urlaubsfilmen funktioniert.
Auf das Schreiben eines Exposés, Treatment, Drehbuches und Storyboards wurde ebenso eingegangen, wie auf die Umsetzung danach.
Am 2. Tag erhielten die Teilnehmer Einblick in die Arbeit eines Regisseurs.  4 Gruppen schrieben eine Filmszene nach den gültigen Regeln eines Drehbuches. Die ausgewählte Restaurant Szene wurde vor Ort unter dem Regisseur Thomas Wagner und mit Schauspielern aus dem Teilnehmerkreis gefilmt und zum Schluss wurde noch der Schnitt angefangen, was aber aus Zeitgründen nicht mehr ganz fertig wurde.
Herr Wagner wird es bei sich fertigstellen und auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

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Do. 21.07.2016
Harald Scholz aus Wien zu Besuch

Einen lehrreichen, interessanten und auch vergnüglichen Clubabend brachte uns der mit Humor gewürzte Vortrag eines Filmautors aus Wien. Herr Harald Scholz hatte beim südbayerischen Wettbewerbsfestival eine Silbermedaille gewonnen und war von unserer Clubleitung gebeten worden, über die Herstellung seines Filmes zu berichten. Er hatte darin als einzelne Person nicht nur die Rollen des Drehbuchschreibers, Regisseurs, Ausstatters, Maskenbildners, Kameramannes, Beleuchters, Toningenieurs und Cutters übernommen, sondern auch die des Schauspielers von etwa zehn Figuren die teilweise gleichzeitig in der gleichen Szene zu sehen waren.
Technisch ermöglicht hatte das nur ein ausgeklügelter, logistischer Plan und eine leistungsfähige Software für den Bluebox- beziehungsweise den Greenscreen-Effekt.
Nachdem Herr Scholz zuerst das gesamte, komödiantisch-persiflierend die Arbeit eines Filmteams zeichnende Video gezeigt hatte und dafür großen Applaus erntete, erklärte er an einigen ausgewählten Szenen wie er die Raumdarstellung gelöst, und damit das Hintereinander mehrerer Personen, die er alle ja selbst spielte, bewerkstelligen konnte. Auch dafür dankbarer Applaus.
Der Abend war sehr gut besucht, nicht nur von fast allen Mitgliedern des MFVC, sondern auch von Gästen aus befreundeten Clubs wie Ebersberg, Ottobrunn, Wolnzach, Ingolstadt, der Fototreff Germering und der Foto- und Film-Club Fürstenfeldbruck. Auch der Regionalleiter Adalbert Becker und Barbara Bernauer vom Landesfilmverband Südbayern waren mit dabei; worüber sich der MFVC sehr gefreut hat. Weit angereist mit Fahrzeiten bis zu 2 1/2 Stunden kamen auch einzelne Interessenten aus Kempten und Trostberg.

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Do. 07.07.2016
Brainstorming für eine Filmidee war für diesen Abend vorgesehen und so hat es sich angeboten, die neueste Aufgabe unseres Clubs ins Auge zu fassen: einen Trailer für das Südbayerische Festival 2017, das wir ausrichten werden, zu entwickeln.
Da es üblich zu sein scheint, dass in solchen Trailern die Austragungsorte sich vorstellen und ihre Historie und Sehenswürdigkeiten vorzeigen, hat Germering den Nachteil, keine geschichtlich gewachsene Stadt zu sein.
Da kam der Film, den Bernd am letzten Clubabend gezeigt hatte, in dem ein Archäologe Ausgrabungen in der Umgebung bei einer Fahrradtour erklärt hatte zur Sprache. Da Tiere und Kinder im Film immer gut ankommen, wurde die Idee ausgebrütet, ein Kind mit Hund einige der frühgeschichtlichen Stätten aufsuchen zu lassen, dann im archäologischen Museum, das ja der Tagungsort unseres Clubs ist vorbeizuschauen und damit den Bezug zum Videofilmen herzustellen und dann im Kino, als dem Ort das Festivals, zu landen.

Do. 16.06.2016
Das Thema des Abends war, unfertige Filme zur Diskussion und eventuellen Verbesserung vorzustellen.
Unser Vorsitzender Bernd Burger war vom Museumsverein (Bernd: Bitte evtl. Korrektur) gebeten worden, eine Rad-Exkursion zu interessanten archäologischen Stellen von Germering zu filmen. Er hatte nun den Vortrag des Referenten in durchaus guten Bildern festgehalten, was aber in deren Aneinanderreihung zu langatmig und gleichförmig für einen Film erschien, der auch Nicht-Insidern zusagen könnte. In der Diskussion wurde erwogen, ob und wie ein ansprechender Film entstehen könnte.
Elisabeth Amandi hatte die Passage eines Workshops für Perkussions-Lehrer mitgefilmt. Die Frage tauchte auf, ob einige wenige Szenen zu Beginn, den Zuschauer ausreichend über Ort und Zweck der nachfolgenden Bilder klatschender Menschen informiert hätten, und ob diese als „Erzählung“ anzusehen seien.

03.-05.06.2016
Stadterhebungsfest von Germering

Greenscreen – Andreas Haas, Oberbürgermeister hat es probiert
Germering feiert 25jähriges Stadterhebungsfest und wir waren dabei!
Die Germeringer-Vereine wurden eingeladen sich beim Stadterhebungsfest zu präsentieren. Das wollte sich der Münchner Film- und Videoclub – MFVC natürlich auch nicht entgehen lassen. Das Motto des MFVC sollte beim Stadtfest lauten: „Kamera läuft und Action“.
Unser Auftritt: Ein Zelt (6 x 3 m) und ein Pavillon, die wir auf der Wiese neben dem Hauptplatz der Stadthalle aufstellen durften. Alles bekommen wir in einer Trockenphase aufgebaut. Das Equipment und die Greenscreen-Wand konnte nach dem Regenguss eingeräumt werden. Obwohl im Zelt durch den ständigen Wetterwechsel tropische Temperaturen herrschen ist die Stimmung vom Team gut.
Die MFVC’ler warten gespannt auf den ersten Dreh. An mehreren Stellen rund um den Hauptplatz des Stadtfests wurde der Slogan: „Kamera läuft und Action“ positioniert. Das zog nicht nur neugierige Kinder, sondern auch viele Erwachsene an. Auch Oberbürgermeister Andreas Haas war für diesen Spaß zu haben. Seine aktive Teilnahme hat den MFVC sehr gefreut. Das Video ist zu sehen unter diesem Link.
Wir hatten die drei Festtage voll zu tun. Mit unserer Aktion haben wir über 50 Hauptdarstellern, den Wunsch von sich ein Video erstellen zu lassen, ermöglicht. Als Dankeschön und zur Erinnerung haben alle Hauptdarsteller/innen eine DVD von ihren Greenscreen-Dreh erhalten. Abschließend ist zu sagen: „Greenscreen“ ist noch lange nicht out. Beim nächsten großen Fest ist der MFVC wieder dabei.

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